Hontheim

ca. 831 Einwohner - http://www.mittelmosel-kondelwald.de/cms/front_content.php?idart=55&idcat=42&lang=1

Die Gemeinde Hontheim mit den Ortsteilen Wispelt, Krinkhof und Bonsbeuern, umgeben von den Bächen Üß und Alf, liegt am Rande des Kondelwald auf einem 420 m hohen Plateau in der südlichen Vulkaneifel.

Eine weiträumige Naturlandschaft, im Wechsel zwischen freier Flur und bewaldeten Flächen, eingerahmt im Süden durch den Kondelwald mit seinen großflächigen Wäldern und Wildreichtum, im Nordosten und im Westen durch die romantischen Täler der Bäche Üß und Alf und im Nordwesten als Teil der urwüchsigen Vulkaneifel mit ihren Maaren.

Die Gemeinde Hontheim mit einem ca. 2.000 ha großen Waldbestand und ca. 70 km Wald- und Wanderwegenbietet dem Erholungssuchenden alle Möglichkeiten eines unvergesslichen Urlaubs.

 

Durch den Ort führt die Bundesstraße 421. Im Westen verläuft die A1. Bei Anreise mit der Bahn, Eisenbahnlinie Trier-Koblenz gilt die Haltetselle Ürzig-Bahnhof oder Wittlich HBF.


Geschichtliches zu Hontheim

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1138.


1143 hatte das Kloster Springiersbach eine Rente zu Hundheim.


1193 bestätigte Kaiser Heinrich der VI. in der Urkunde vom 28.04.1193 der AbteiSpringiersbach ihre Besitzungen 
auch in Hundheim;um 1220 wird Hontheim erstmals im Verzeichnis der erzbischöflichen Rechte genannt.


1325 nehmen mehrere Adlige ihre Güter und Rechte zu Hontheim zu Lehen von König Johann von Böhmen.


1346 verkauft Peter, Vogt von Carden, dem Erbischof Balduin seine Güter in Hontheim und Krinkhof.


1366 genehmigt Erzbischof Kuno II. einen Vergleich zwischen dem Nonnenkloster Marienburg und den GemeindenHontheim, Wispelt und Krinkhof wegen der Weiderechte des klösterlichen Bonsbeuern.


Ab 1794 stand Hontheim unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.
Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.