Enkirch

ca. 1630 Einwohner - www.enkirch.de

Im Weinort Enkirch, im Herzen der Mittelmosel, sind Gemütlichkeit und Herzlichkeit zu Hause. Der Ort ist eines der romantischsten Fachwerkkleinode an der Mosel. Hier können Sie auf Schritt und Tritt beredte Zeugnisse der rheinischen Dorf- und Fachwerk-Baukunst bewundern. 1983 wurde Enkirch Landessieger von Rheinland-Pfalz im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".

In Kellern aus behauenem Stein lagern die Schätze in alten, oft geschnitzten Eichenfässern und reifen wohlbehütet, von erfahrenen Winzermeistern betreut, heran. Enkircher Winzer sind im Weinbau seit Generationen Fachleute und Garanten für edle Kreszenzen. Auf keinen Fall sollte man versäumen, die urigen Straußwirtschaften und gemütlichen Gasthöfe zu besuchen. Im historischen Ortskern befindet sich auch die Ratsweinschenke, ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1679. Hier können Sie 160 Weine verkosten. In diesem Gebäude ist auch ein interessantes Heimatmuseum zu besichtigen. Hotels, Pensionen, Winzerhöfe, Ferienwohnungen und ein Wohnmobilstellplatz an der Mosel bieten für jeden Urlauber das passende Quartier. Der Steillagen-Wanderweg und viele schöne Pfade in der reizvollen Umgebung mit herrlichem Panoramablick laden zu ausgiebigen Streifzügen ein.

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Geschichtliches

Erste Siedlungsspuren Enkirchs, früher auch "Anchiriacum" genannt, lassen sich bis in die Steinzeit zurück verfolgen. Seit dem 11. Jahrhundert gehörte Enkirch zur Grafschaft Sponheim, wo es sich aufgrund der nahegelegenen Starkenburg, dem Residenzsitz der Grafen, bald zum Hauptort der Hinteren Grafschaft entwickelte. So wurde Enkirch bereits 1248 als erstem Ort an der gesamten Mosel zwischen Trier und Koblenz ein Freiheitsbrief verliehen, der ihm Stadt- und Marktrechte sowie auch eine eigene Gerichtsbarkeit zubilligte. Enkirch war über das gesamte Mittelalter hinweg bis ins 19. Jahrhundert hinein die größte Siedlung der Mittelmosel - und über lange Zeit sogar wesentlich größer als das benachbarte Traben und Trarbach zusammen. Der Moselort machte sich früh mit insgesamt 15 kirchlichen oder gräflichen Weinhöfe einen Namen. Trotz zahlreicher verheerender Großbrände im 19. Jahrhundert haben sich im Ortsbild vielfältige Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert erhalten, so dass Enkirch heute als "Schatzkammer rheinischen Fachwerkbaues" gilt.